Was bedeutet ambulante medizinische Rehabilitation?

Die ambulante medizinische Rehabilitation ist eine Alternative zur stationären oder teilstationären Behandlung. Es ist eine Therapieform, bei der Sie in Ihrem gewohnten Lebens- und Arbeitsumfeld bleiben. Hierdurch wird die direkte Umsetzung erarbeiteter Veränderungen in den Lebensalltag gefördert. Sie wird – i.d.R. - bei der zuständigen Rentenversicherung oder Krankenkasse beantragt; bei der Antragstellung sind wir gerne behilflich.

Wer kann daran teilnehmen?

Die ambulante medizinische Rehabilitation ist ein therapeutisches Behandlungsangebot für Menschen, die eine zufriedene Abstinenz in Bezug auf Alkohol und /oder Medikamente erreichen möchten und noch in einem funktionierenden sozialen Umfeld leben. Die wichtigste Voraussetzung ist die Fähigkeit und die Bereitschaft zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme.

Was beinhaltet eine ambulante medizinische Rehabilitation?

  • psychologische Eingangsuntersuchung
  • wöchentliche Gruppentherapie
  • regelmäßige Einzelgespräche (ca. 14tägig)
  • bedarfsabhängige Paar- oder Familiengespräche
  • ärztliche Untersuchungstermine
  • Intensivtage und ggf. zusätzliche Gruppenangebote

Wir führen die ambulante medizinische Rehabilitation für Abhängigkeitserkrankte (AMRA) im Rahmen einer Kooperationsgemeinschaft durch, an der die Drogenberatung Mönchengladbach e.V., die LVR Kliniken Mönchengladbach und Viersen sowie die Suchtberatung Kontakt-Rat-Hilfe e.V., Viersen beteiligt sind.  

Anschrift: Kooperationsgemeinschaft AMRA im Kreis Viersen und der Stadt Mönchengladbach, c/o Kontakt-Rat-Hilfe e.V., Kreuzherrenstr. 17 – 19, 41751 Viersen.   

Nach Oben