Aktuelles aus der Diakonie Mönchengladbach

11.04. - 14.04.2022_Osterferien-Freizeit im Wilhelm-Kliewer-Haus

„Grenzenlos Natur erleben“

Ein paar Tage nur unbeschwert Kind sein, das ist für viele junge Menschen in Mönchengladbach nicht so einfach möglich. Sie sind zuhause starken Belastungen ausgesetzt und es fehlt das Geld, um in den Urlaub zu fahren. Deswegen organisiert die Diakonie mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks für diese Kinder regelmäßig Ferientage im eigenen Wilhelm-Kliewer-Haus, direkt am Hardter Wald gelegen. „Grenzenlos Natur erleben“ hieß es in den Osterferien für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren.
Welche Geländespiele machen am meisten Spaß? Was können wir aus Ästen, Blättern und Moos basteln? Traue ich mir zu, den Niedrigseil-Parcours oder den Kletterturm zu besteigen? Welche Entspannungsspiele mag ich besonders gerne und was finde ich am Lagerfeuer und dem Tipi so toll? Diese Fragen können die Kinder mit und ohne Migrationshintergrund nun für sich beantworten.

Marta Schwieger, Fachbereichsleiterin Erziehungshilfe der Diakonie, weiß aus früheren Ferienwochen, dass der Aufenthalt im Wald stets besonders gut ankommt: „Die Kinder haben gesagt, dass es ihnen am meisten Freude bereitet hat, einfach nur im Wald zu sein.“ Neben den genannten Aktionen gab es für die Kinder viele kleine Spiele und Übungen zu den Themen „Vertrauen aufbauen, Gefühle erkennen, Dinge entdecken und die Wahrnehmung schärfen“. Beim Spielen konnten soziale Kompetenzen erworben und neue Freundschaften geschlossen werden, auch das sind Schritte hin zu mehr Integration. Im Vorfeld der Ferientage haben Sozialarbeiter der Erziehungshilfe die Inhalte des Programms mit den Kindern abgesprochen.

Bei gesunden Mittagessen und Snacks zwischendurch konnten sich die Kinder stärken. Die Kinder wurden morgens mit einem Bus der Diakonie zum Wilhelm-Kliewer-Haus gebracht und von dort nachmittags nach Hause gefahren. Die Gruppe wurde von drei Pädagoginnen und einem Pädagogen betreut. Sie alle haben viel Erfahrung in Familienarbeit vor Ort und sind auch in der Flüchtlingshilfe tätig. 

Hintergrund: In Mönchengladbach lebt jedes dritte Kind in prekären finanziellen Verhältnissen. Über sieben Prozent der Bevölkerung in der Stadt sind auf Hartz IV angewiesen. Das hat Folgen für Bildungschancen und Gesundheit. Kinderarmut bedeutet auch, an gesellschaftlichen Aktivitäten nicht teilhaben zu können.
Die Abteilung Sozialpädagogische Familienhilfe des Fachbereichs Erziehungshilfe der Diakonie organisiert regelmäßig Ferienprojekte wie dieses, auch in den Sommerferien. Daneben sucht die mobile Erziehungsberatung der Diakonie seit 2018 Jugendzentren und sozial sehr stark benachteiligte Familien vor Ort auf, um ihnen in ihrem gewohnten Umfeld Hilfsangebote vorzustellen. Das Konzept wird sehr gut angenommen.

08.04.2022_Neuer Naturpark Info-Point im Wilhelm-Kliewer-Haus im Hardter Wald Mönchengladbach

Der Naturpark Schwalm-Nette freut sich über die Eröffnung eines dritten Info-Points im Verbandsgebiet. Mit der Neue Arbeit Integration GmbH (NAI), die das Wilhelm-Kliewer-Haus in Mönchengladbach-Hardt betreibt, hat der Naturpark einen kompetenten Kooperationspartner gefunden. Im Wilhelm Kliewer Haus arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und stehen so für eine gelungene Integration. Im Info-Point erhalten Interessierte Auskunft und Informationsmaterialien rund um den Naturpark und die Wasser.Wander.Welt.

 

08.11.2021_Der neue ChancenNAVIGATOR

1-zu-1-Coaching für Kinder und Jugendliche, Stadtgebiet Mönchengladbach

Das Projekt ChancenNAVIGATOR richtet sich an alle Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren, die Beratung und Unterstützung in alltäglichen Situationen wünschen. In individuellen Einzel-Coachings unterstützt Sozialpädagogin Petra Grotheer vom Diakonischen Werk Mönchengladbach den Teilnehmenden, seine Möglichkeiten besser zu erkennen, Chancen zu erweitern, Ziele zu entwickeln und umzusetzen, damit der gute Start ins Erwachsenenleben gelingt.

„Ich will besser in der Schule werden.“ – „Ich wünsche mir Freunde.“ – „Oft habe ich Angst vor Dingen, ich wäre gerne mutiger.“ – „Welcher Beruf passt zu mir, was will ich mal werden?“ – „Mein Aussehen gefällt mir nicht, ich fühle mich unwohl in meinem Körper.“ – „Ich möchte mich auf einen Praktikumsplatz bewerben. Welche Unterlagen brauche ich dazu?“ Es gibt viele Situationen, die junge Menschen beschäftigen. In Einzel-Coachings versuchen Petra Grotheer und der Teilnehmende, gemeinsam Erklärungen zu finden, Informationen zu sammeln und Möglichkeiten auszuloten, was an einer Situation verändert werden kann, um sie besser zu bewältigen.

Bei diesem Begleitungsangebot geht es also zum einen um die Wissensvermittlung und Informationsweitergabe, teilweise auch das Empfehlen von anderen Stellen, die Fachexperten in bestimmten Gebieten sind. Zum anderen geht es darum, den Jugendlichen zu helfen, ihre Position, ihre Meinung zu finden, einen Raum zu haben, wo sie sich über Dinge austauschen können, um überhaupt in der Lage zu sein, mit den Infos und Anforderungen arbeiten zu können.

Die regelmäßigen Coaching-Einheiten sind freiwillig, unkompliziert und finden ohne jeden Druck statt. Den Inhalt der Gespräche sowie den Ort der Treffen außerhalb seines Zuhauses kann der Teilnehmende bestimmen. Er legt weiterhin selbst fest, wie lange sein individuelles Coaching dauert; das kann ein paar Wochen oder auch ein paar Monate sein.

Das Angebot ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Das Projekt ist mit neun Plätzen konzipiert. Finanziell unterstützt wird es von der privaten „Stiftung für Kinder und Jugendliche hilfsbedürftiger Familien in Mönchengladbach“. „Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung können wir das Projekt auch im kommenden Jahr fortführen. Dafür sind wir sehr dankbar", sagt Petra Grotheer. Die Stiftungsmitglieder waren Anfang 2019 auf der Suche nach Partnern und Projekten, um Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach zu unterstützen. Gemeinsam mit den Stiftungsmitgliedern entwickelte das Diakonische Werk Mönchengladbach Ideen, und im Fachbereich Erziehungshilfe wurde das Konzept für den ChancenNAVIGATOR konzipiert.

In Planung beim Diakonischen Werk Mönchengladbach sind weiterhin Gruppenangebote, die zukünftig in Institutionen wie Jugendzentren angeboten werden sollen. Gemeinsam wird dabei zu Themen geredet, die Jugendliche interessieren. Ziel dieser Angebote ist es, Jugendliche miteinander ins Gespräch zu bringen und das Projekt bei ihnen bekannter zu machen.

Kontakt: Petra Grotheer
Mail: pgrotheer@diakonie-mg.de
Tel. & Signal: 0163 4216 224

 

 

05.11.2021_Siebenbürgenhilfe - Spende für Kinderhospiz in Rumänien

Kompressen, Wundspüllösungen, Handschuhe und Kittel was täglich bei der Wundversorgung in der Abteilung für Plastische Chirurgie am Helios Klinikum Bonn/Rhein Sieg genutzt wird, kommt bald schon einem Kinderhospiz in Rumänien zugute. Das Verbandsmaterial wird vor Ort für die Versorgung der Kinder gebraucht. Ute und Hubert Dornbach-Nensel vom Diakonischen Werk Mönchengladbach nahmen die Sachspenden der Abteilung entgegen und sorgen für den Transport nach Rumänien. Die Kuschelhasen „Hugo Hops“, Luftballons und Bundstifte ergänzten das Spendenpaket, um bei den Kindern vielleicht sogar für ein Lächeln zu sorgen.

Foto: Das Team der Plastischen Chirurgie rund um Chefarzt Dr. Gregor Landwehrs (3.v.l.) und Klinikgeschäftsführerin Rungfa Saligmann (r.) vom Helios Klinikum Bonn/Rhein Sieg übergaben die Spenden an Ute und Hubert Dornbach Nensel vom Diakonischen Werk Mönchengladbach.
Text: Helios Klinikum Bonn/Rhein-Sieg

 


30.06.2021_Gülistan Yüksel (MdB) zu Besuch beim Jugendmigrationsdienst der Diakonie Mönchengladbach

Pressemitteilung
Gülistan Yüksel zu Besuch beim Jugendmigrationsdienst Mönchengladbach
Yüksel: „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden.“

Auf Einladung des Diakonischen Werkes Mönchengladbach besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Einrichtung des Jugendmigrationsdienstes (JMD) in Rheydt. 
„Das Angebot der Jugendmigrationsdienste ist ein wichtiger Baustein für die Integration und Unterstützung von jungen Geflüchteten. Ich bin begeistert, mit welchem Engagement und mit welcher Überzeugung das Team in Mönchengladbach dabei hilft, junge Menschen in ihrem Werdegang zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen“, kommentiert Yüksel den Besuch.

Zu Beginn des Treffens gab Dr. Alf Scheidgen, einer der beiden Geschäftsführer der Diakonie, einen kurzen Überblick über die Fachbereiche der Einrichtung. Anschließend stellten Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Migration ihre alltägliche Arbeit mit Geflüchteten vor. Neben dem JMD leistet auch die aufsuchende Flüchtlingsberatung ihren Beitrag im Beratungsangebot. Familien, Paare und Einzelpersonen aller Altersgruppen werden aufsuchend begleitet und etwa bei Behördenangelegenheiten oder der Wohnungssuche betreut.
„Aus meiner politischen Tätigkeit weiß ich, wie bedeutsam Integrationsbemühung ist. Flüchtlinge, die in unser Land kommen, sind auf die Hilfe der hier lebenden Menschen angewiesen, um sich erfolgreich eine Existenz aufbauen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“, erzählt die Mönchengladbacher Abgeordnete.

Jugendmigrationsdienste sind Fachberatungsstellen für junge Migrant:innen im Alter von 12-27 Jahren. Bundesweit gibt es rund 500 solcher Beratungsstellen. Im JMD Mönchengladbach werden aktuell ca. 300 junge Menschen aus 42 Ländern beraten und teilweise über viele Jahre eng begleitet. 
Beim lebendigen und für alle bereichernden Austausch bestand insbesondere Einigkeit darüber, dass die verschiedenen Unterstützungsangebote im Rahmen der Migration und Integration in Mönchengladbach weiterhin wichtig und sinnvoll sind. „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden und muss auch in Zukunft unterstützt werden“, so Yüksel abschließend.

Foto: privat. v.l.n.r.: Claudia Falz, Dora Gomes, Gülistan Yüksel, Gabi Brülls, Dr. Alf  Scheidgen, Marta Schwieger, Tatjana Bolten.


15.06.2021_Dr. Günter Krings (MdB) besucht die "Neue Arbeit" in Mönchengladbach - hier weiterlesen...

Foto: privat. v.l.n.r. Josef Vitz, Dr. Alf Scheidgen, Wolfgang Koch, Dr. Günter Krings, Ulrich Krause und Benedikt Cleophas


Borussia MG - Tolle Aktion für wohnungslose Menschen!

Der Wagen, der im Café Pflaster an der Kapuzinerstraße vorfuhr, war mit vielen Kartons bepackt, die tatkräftig und mit freudiger Erwartung mit mehreren Helfern ausgeladen wurden. Wir waren wirklich sehr überrascht und konnten es kaum glauben, was Borussia Mönchengladbach den Besuchern und Besucherinnen unserer Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung gestellt hat:

Neue, sportive Kleidungsstücke wie Trikots, Trainingshosen, Shorts, verschiedene Jacken und T-Shirts!

Diese werden nun gezielt durch unsere Mitarbeiter/innen an die Menschen weitergegeben, die sich solche Kleidungsstücke nicht leisten können, weil einfach die finanziellen Mittel fehlen. Viele der von uns betreuten wohnungslosen Menschen sind langjährige und überzeugte Borussen-Fans, deren Herzen durch diese Spende definitiv höher schlagen werden und gerade in dieser für uns alle belastenden Zeit eine große emotionale Unterstützung bedeuten. Wir sind sicher, dass unsere Borussia Mönchengladbach damit Augen zum Leuchten bringen und ein Lächeln auf die Gesichter zaubern wird.

Diese Aktion ist etwas ganz Besonderes und bedeutet den wohnungslosen Menschen und den Mitarbeiter/innen unserer Einrichtungen wirklich viel.

1000-fachen Dank an unsere Borussia Mönchengladbach!!!!



Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V.
Ludwig-Weber-Str. 13
41061 Mönchengladbach

Telefon: 0 21 61 / 81 04 - 0
Telefax: 0 21 61 / 81 04 - 840


 

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