Erziehungs- und Familienberatungsstelle Rheydt
Hauptstr. 200
41236 Mönchengladbach
Fon: 02166 - 61 59 21
Fax: 02166 - 61 59 90
E-Mail: beratung.ry@kkgn.de
Leiter: Dr. Henryk Strassberg
Sprechstunden nach Vereinbarung!
Anmeldung:
montags - donnerstags
8.00 - 17.30 Uhr
freitags
8.00 - 14.00 Uhr
Sprechstunde ohne Anmeldung:
1. und 3. Dienstag im Monat
von 10.00 - 12.00 Uhr
Wir beraten
- Eltern
- Alleinerziehende
- Kinder
- Jugendliche
- junge Erwachsene (bis 21 Jahre)
bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen und Krisen
Unsere Schwerpunkte sind Beratung bei
- Erziehungsfragen
- Entwicklungs- und Verhaltensproblemen
- Schulproblemen
- Schwierigkeiten in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern
- Partnerkonflikte der Eltern
- Trennung und Scheidung
Wir unterliegen der Schweigepflicht.
Die Beratungen sind kostenlos.
Eine Diplom-Sozialarbeiterin und eine Diplom-Sozialpädagogin,
eine Diplom-Psychologin und ein Diplom-Psychologe,
ein (ehrenamtlicher) Theologe und eine Sekretärin
bilden das Team unserer Beratungsstelle.
Unsere Tätigkeit, die Beratung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen,
richtet sich nach dem nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG), und zwar
nach den Paragraphen 16, 17, 28 und 41.
In diesem Rahmen können wir Familien, Kinder, Jugendliche, Alleinerziehende und
junge Menschen bei der Bewältigung unterschiedlicher Probleme unterstützen.
So können Eltern und Alleinerziehende uns aufsuchen, wenn sie unter
Problemen im Zusammenleben mit ihren Kindern leiden und keinen Ausweg aus
dieser belastenden Situation sehen. - Meistens handelt es sich dabei um
Schwierigkeiten der Eltern im erzieherischen Umgang mit ihren Kindern, Schul-
probleme und andere Probleme, die Kinder und Jugendliche mit sich selbst haben,
Probleme, mit denen Eltern und ihre Kinder in einer Trennungs- oder Scheidungs-
situation konfrontiert sind.
Kinder und Jugendliche können sich auch selbst an uns wenden. Sollten mehrere
therapeutische Gespräche notwendig sein, müssen die Eltern, falls das betreffende
Kind jünger als 15 Jahre ist, darin einwilligen.
Junge Menschen können uns bis zum 21. Lebensjahr aufsuchen. Sie sollen bei
der Bewältigung ihrer Probleme so weit unterstützt werden, dass ihre weitere
Persönlichkeitsentwicklung es ihnen erlauben wird, ihr Leben selbständig und
eigenverantwortlich zu gestalten.
Die Menschen, die zu uns kommen, erleben sich meist in einer als ausweglos
erscheinenden Krise. Sie suchen uns auf, um sie mit unserer Hilfe zu bewältigen.
Häufiges Kennzeichen einer Krise ist, dass ihre Hintergründe, also das was zu ihr
geführt hat und sie aufrecht erhält, von den Betroffenen nicht wahrgenommen
werden. So wissen z.B. Eltern in der Regel nicht um die Unangemessenheit von
Erziehungsvorstellungen, die ihnen den Umgang mit dem Kind erschwert.
Daneben sind Konflikte innerhalb der Familie, Problematisches in der eigenen
Lebensführung oder belastende Erfahrungen in der Vergangenheit, die verant-
wortlich sind für die derzeitigen Schwierigkeiten, den Ratsuchenden häufig nicht
bewusst. Sehr oft wird nicht einmal die Beziehungs- oder Lebenskrise wahrge-
nommen, stattdessen aber die durch sie entstandenen seelischen Beein-
trächtigungen: Depressionen, Ängste, Schlafstörungen, Gereiztheit, Aggressivität,
innere Unruhe, Leistungsstörungen, Kontaktschwierigkeiten, fehlendes Selb-
bewusstsein oder Selbstwertgefühl sind dann zunächst die Anmeldungsgründe
von Eltern, Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen.
In unseren Beratungen konzentrieren wir uns auf die möglichen Hintergründe,
indem wir versuchen, sie den Ratsuchenden transparent zu machen und sie
gemeinsam mit ihnen „aufzuarbeiten". Wenn Hintergründe auf diese Weise ange-
messen berücksichtigt werden, können Wege aus der Krise gefunden werden.
Die meisten Menschen, die zu uns kommen, ahnen das und sind darauf vor-
bereitet. Sie wissen, dass es keine einfachen und schnellen Lösungen geben
wird, und daher erwarten sie - zurecht - Beratungsgespräche in einem mehr
oder weniger therapeutischen Sinn.
So beziehen wir uns in unserer Beratungsarbeit entsprechend unseren Aus- und
Fortbildungen und den jeweiligen Problemlagen der Ratsuchenden auf
verschiedene therapeutische Methoden: auf tiefenpsychologische Verfahren,
auf die Gesprächspsychotherapie, die Verhaltenstherapie, die Familien-,
Hypnose- und Spieltherapie.
Neben den Einzel-, Eltern und Familiengesprächen bieten wir auch von Fall zu Fall
die Teilnahme an Eltern- und Kindergruppen an.
Unser übergeordnetes Ziel ist es immer, wie im Kinder- und Jugendhilfegesetz
beschrieben, Menschen bei der „Klärung und Bewältigung individueller und
familienbezogener Probleme" zu unterstützen und sie auf dem Weg zu neuen,
tragfähigen Lösungen zu begleiten.







