Suchtberatung: Nachsorge

Nachsorge bezeichnet die ambulante Fortführung der Behandlung im direkten Anschluss an eine stationäre oder teilstationäre Entwöhnungsmaßnahme. Sie ist für die Übertragung der gelernten Fähigkeiten vom geschützten Klinikbereich in die reale Umwelt wesentlich, insbesondere da in den ersten Monaten nach einer Entwöhnungsbehandlung die Rückfallgefährdung hoch ist. Die Nachsorge bietet eine Begleitung in dieser kritischen Zeit und stellt einen Rahmen zur Verfügung, in dem die erworbenen Verhaltensweisen weiter trainiert und verfestigt werden können.

Der Antrag auf eine Rehabilitationsnachsorge erfolgt nach Absprache mit den Therapeut/-innen der Rehabilitationsklinik und wird bereits vor Beendigung der stationären Entwöhnung gestellt. Nachsorge wird in der Regel für zunächst 20 Therapiesitzungen bewilligt. Der Behandlungszeitraum umfasst zirka ein halbes Jahr. Im Rahmen der Nachsorge findet einmal wöchentlich eine therapeutische Gruppensitzung statt. Einzelgespräche können nach Bedarf vereinbart werden.

Suchtberatung
Diakonisches Werk Mönchengladbach
Mittelstraße 12
41236 Mönchengladbach

Telefon:  0 21 66 - 1 76 77
Fax: 0 21 66 - 1 46 54 17

suchtberatung@diakonie-mg.de

Telefonische Sprechstunde
Mo bis Do von 13.00 bis 14.00 Uhr

Offene Sprechstunden
Montags von 16.00 bis 17.00 Uhr
Mittwochs von 11.00 bis 12.00 Uhr

Offene Informations- und Motivationsgruppe
Mittwochs von 19.00 bis 21.00 Uhr

Nach Oben